Sugaring hat bei manchen den Ruf, besonders schmerzhaft zu sein. Ein Teil davon ist reine Erwartungshaltung, ein anderer Teil beruht auf Verwechslungen mit anderen Methoden. Drei Mythen, die wir regelmässig hören — und was tatsächlich stimmt.

Mythos 1: Sugaring tut immer weh

Die ersten Sekunden spürt man etwas, das ist ehrlich gesagt normal. Danach gewöhnt sich der Körper. Die naturbasierte Zuckerpaste haftet nur am Haar, nicht an der lebenden Haut, und zieht dadurch schonender als klassisches Warmwachs. Nach zwei bis drei Terminen wird es spürbar angenehmer, weil die Haarwurzeln dünner nachwachsen.

Mythos 2: Je mehr es weh tut, desto besser das Ergebnis

Das ist schlicht falsch. Schmerz ist kein Qualitätsmerkmal, sondern meistens ein Zeichen für falsche Technik, zu grosse Fläche auf einmal oder zu wenig Erfahrung. Wenn während des Termins etwas unangenehm wird, ist das ein Hinweis, Technik oder Tempo anzupassen — nicht, „durchzuhalten".

Mythos 3: Rasieren ist die schmerzfreiere und darum bessere Wahl

Rasieren tut im Moment selbst tatsächlich meist weniger weh. Dafür kommen die Nebenwirkungen später: Rasurbrand, eingewachsene Haare, und nach wenigen Tagen wächst die Stoppel wieder nach. Sugaring entfernt das Haar samt Wurzel, das Ergebnis hält deutlich länger und die Haut wird auf Dauer weniger gereizt — vorausgesetzt, die Nachpflege stimmt (siehe unten).

Was den Termin tatsächlich angenehmer macht

Eine ausführliche Vorbereitungs- und Pflegeanleitung finden Sie in unserem Artikel Sugaring im Sommer: Vorbereitung und Pflege in 7 Schritten.

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